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Tatsache ist, dass Armut blind macht.. Betroffene nennen es „Sterben mit offenen Augen“

Blindheit kommt in Entwicklungsländern bis zu 500 % häufiger vor als in entwickelten Ländern. Sie kann jeden – unabhägig vom Alter – treffen.
Erblindet ein 35- jähriger Bauer, so verliert er sogar seine letzte Habseligkeit und höchstwahrscheinlich müsste die Familie auch betteln.
Verliert eine 25-jährige Frau ihr Augenlicht, so verliert sie auch ebenfalls ihre Familie, ihren Mann (in den meisten Fällen heiraten Männer eine andere Frau).
Trifft die Krankheit auf ein kleines Kind, kann es nicht in die Schule gehen, verliert somit die Chance auf eine Ausbildung, einen guten Job und ein normales Leben. In Indien erblinden 60 % aller Kinder noch in den ersten zwei Lebensjahren. Grund dafür ist der Vitamin A-Mangel während der Schwangerschaft. Die Blindheit ist für die meisten Kinder eine Todesursache.

Für die Familie eine große Last

Blinde Personen werden in Indien von der eigenen Familie meistens abgestoßen und gelten als „eine mühsame Arbeit“. Viele von ihnen werden zum Betteln auf die Straße geschickt.

Ein operativer Eingriff kostet in Indien $ 300 (und dauert in den meisten Fällen nur 15 Minuten), da aber die meisten Familien mit $ 1 täglich auskommen müssen, ist ein ärztlicher Eingriff für viele nur ein Traum, der nie in Erfüllung gehen wird – es sei denn

Das Video von 20/20/20 zeigt Anita und Sonia, wie sie Dank einer Spende zum ersten Mal die eigene Mutter sehen dürfen

via: 20/20/20