haftlinge

Seit 2009 stricken die Häftlinge des Hochsicherheitsgefängnisses Ariosvaldo de Campos Pires für die brasilianische Designerin Raquel Guimaraes.

Für ihre Label „Doiselles“ braucht Raquel verlässliche und fleißige Mitarbeiter, die auch auf Dauer verfügbar sind. Deshalb wandte sie sich an das Hochsicherheitsgefängnis in Juiz de Fora.

Dort brachte sie den Häftlingen Häkeln und Stricken persönlich bei, unter anderem auch für das Projekt „Lotusblume“, dessen Produkte auch in Japan, Frankreich und in den USA erhältlich waren.

Mittlerweile sind es Hunderte von Häftlingen, die das Häkeln und Stricken von Raquel gelernt haben.

Foto: http://www.spiegel.de/fotostrecke/haeftlinge-in-brasilianischem-gefaengnis-stricken-und-haekeln-fotostrecke-99904-4.html

Warum machen Häftlinge hier überhaupt mit?

Sie bekommen 75 Prozent des brasilianischen Mindestlohns und für 3 Tage Stricken wird ihnen ein Tag ihrer Strafe erlassen, was höchstwahrscheinlich der Hauptgrund ist, warum sie tagtäglich häkeln.

Laut Raquel arbeiten die Jungs mit höchster Qualität und das hebt auch ihr Selbstwertgefühl.

via: Spiegel.de