bowie

Als David Bowie am 10. Januar 2016 gestorben ist, war das für viele Menschen ein Schock. Er war ein unglaublicher Künstler, der die Musik im 20. Jahrhundert mitgestaltet hat wie wenige andere.

Vieles hat diesen Musiker mit dem Weltraum verbunden: Lieder wie „Space Oddity“, „Life on Mars“, „Starman“ sowie das Album „Blackstar“ erzählen davon. Sein Alter Ego „Ziggy Stardust“, mit dem markanten Blitz über das Gesicht war ein Bild, das vielen in Erinnerung geblieben ist.

Und mit genau diesem Blitz hat der belgische Radiosender „Studio Brussels“ und Astronomen des belgischen MIRA-Observatoriums ihm jetzt ein Denkmal gesetzt. Am Himmel. Genauer gesagt in Form eines Sternbilds.

 

Was aber viele Leute übersehen: Ein „echtes“ Sternbild, so wie wir zum Beispiel Orion oder den großen Wagen kennen, ist es nicht. Von diesen Sternbildern gibt es 88 Stück, und die wurden im Jahr 1928 von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) verbindlich festgelegt. Um in diese Liste aufgenommen zu werden, muss die Generalversammlung der IAU dies beschließen, und die tagt erst 2018 wieder. Es ist allerdings leider unwahrscheinlich, dass dies passiert, zumal manche Sterne in David Bowies Sternbild selbst Teile eines anderen, offiziellen Sternbildes sind.

Aber schade ist das trotzdem nicht – es ist immer noch eine tolle Aktion: Man kann auf der Webseite www.stardustforbowie.be sogar eine Liste mit seinen Lieblingsliedern von ihm in dem Sternbild platzieren.

Und es gibt noch ein astronomisches Denkmal für den „Starman“: Am 5. Januar 2015 wurde der Asteroid 2008 YN3 auf den Namen „Davidbowie“ getauft. Und das ist ganz offiziell und wird von allen Astronomen weltweit anerkannt! Wie der Astronom Florian Freistetter in seinem Blog schreibt: „So ein konkreter Asteroid ist auch viel besser als ein flüchtiges Sternbild, das aus einer vagen Verbindung komplett unterschiedlicher Sterne besteht. Es besteht also keine Gefahr, dass der Himmel ohne David Bowie auskommen muss.“

via: www.stardustforbowie.be, Rüdiger *yaaaay*